Schon gespannt?

Wir sind frisch zurück und bei etwas Zeit werden wir natürlich von unserem Aufenthalt auf der Insel berichten, natürlich mit visueller Untermalung 😀

 

 

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Vamos a ver

Der Countdown läuft, in nunmehr 19 Tagen betreten wir wieder tinerfeñischen Boden …. für 2 Wochen. Unser Sohn wird auch auf die Insel kommen, nun außerhalb meines Bauches. Wahnsinn! 🙂 Ich bin so gespannt wie er es finden wird, wie die Zeit nun mit einem Baby dort sein wird und vor allem aber wie es uns dort ergeht.

Wir kennen Teneriffa nur als „Einwohner“, wir lebten dort, arbeiteten dort und mussten auf unser Geld achten. Touristen beäugten wir manchmal mit Argwohn, wir erlebten viele verschiedene Menschen und ihre Fascetten, sowohl echte Tinerfeños, sowie Eingewanderte. Wir sahen sie kämpfen, sahen manche gewinnen und andere scheitern. Wie man unsere Geschichte und unser Verlassen der Insel einstuft, das sieht jeder natürlich anders.

Meine Erwartung an unseren Urlaub auf der Insel, vor allem in unserer Stadt Puerto de la Cruz ist ganz klar…. Mir wird es umso mehr fehlen. Es wird mir das Herz brechen, spätestens wenn diese 14 Tage um sind. Hier in Deutschland trauere ich eigentlich sehr oft, bemerke, was mir hier fehlt und wir dort hatten. Auch wenn das Leben schwer war. Und ich frage mich natürlich, wie mein Mann die Insel nun wahrnehmen wird. Wird es ihm genauso ergehen? Hier ist er ja ganz zufrieden, ich kann es auch verstehen. Wird er vielleicht sogar dankbar und zufieden sein? Wird es ihm bestätigen, dass die Insel nur noch ein Urlaubsziel bleiben kann? Und was, wenn sogar ich zu diesem Fazit kommen sollte.

Man weiß es einfach nicht. Wir bereiten uns nun so langsam darauf vor, wir müssen ja nun so einiges für unseren Minispatz berücksichtigen. Und wir werden euch natürlich übre unsere Reise auf dem Laufenden halten 🙂 Bis dahin..

 

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Unglaublich aber wahr

Jaaaaa uns gibt es noch….wir sind uns immer und immer unschlüssig, was man mit diesem Blog noch tun kann. Aber behalten möchten wir ihn gerne, denn er ist interessant, auch für viele Teneriffaliebhaber und eventuelle Zuwanderer auf die Insel….

Wir sind nun schon ein ganzes Jahr wieder in Deutschland, ein ganzes Jahr, die Zeit ist gerast. Wir können es gar nicht glauben. Und was trifft sich da ganz gut? Ein Fazit. Wir können nun richtig vergleichen, wie es ist in Deutschland oder auf Teneriffa zu leben. Und was stellen wir fest? Teneriffa fehlt uns. Doch nun spreche nur ich, Teneriffa fehlt mir sehr. Es fehlt mir so sehr, dass mir meine Seele brennt, mir schmerzt mein Herz, alles in mir wehrt sich gegen die Vorstellung, nicht mehr dort zu sein. Doch was nun? Und was genau bedeutet das? Ja auch Basti ist dem nicht zu hundert Prozent abgeneigt. Aber es ist nun mal Fakt. Ohne genug Geld, vor allem ohne festes Geld bekommt uns niemand mehr dorthin. Wir haben einen Sohn, einen wunderbaren Sohn, der nun schon 6 Monate alt ist und er war auch der Grund, wieder nach Deutschland zu gehen. Denn es sollte und soll ihm an nichts fehlen. Das darf sich niemals ändern und gerade für ihn sind wir zu 200% verpflichtet, wohl durchdachte Entscheidungen zu treffen.

Das alles zwingt gerade mich dazu, immer wieder hin und her zu überlegen, welche Chancen man denn hätte. Selbst nur für 3 Monate im Jahr (also wie man so schön sagt als Überwinterer) nach Teneriffa zu gehen, würde mir schon reichen. Deutschland hat nun mal auch so einige Vorzüge, angefangen bei der Familie, den Freunden, der Muttersprache und sogar den wirtschaftlichen Fortschritt. Die Lebensqualität allerdings empfinde zumindest ich als mehr als schlecht. Sogar gesundheitlich kann und will ich mein Leben hier nicht verbringen. Tja und dauerhaft dort sein? Joa, auch gerne!!! Ich hätte gute Arbeit da unten, mein Mann allerdings nicht. Hach da fehlt einem echt DIE zündende Idee. Naja typische Möchtegern-Auswanderer-Probleme. Es muss doch irgendwas geben!?!?!?!!?

Entweder Basti arbeitet in Deutschland so gut, dass er sich ne nette Auszeit gönnen kann oder ab und an von dort agiert. Oder aber er arbeitet von Teneriffa aus für Deutschland- wäre übrigens eine tolle Option, wenn das ginge….oder aber Teneriffa bietet tatsächlich n guten Job, mit sicherem Verdienst. Nebenbei kann man dann wieder in die Immobilienbranche einsteigen, denn das hat auch wirklich Spaß gemacht und einem vieles vom Leben und Land gezeigt. Es muss doch irgendwas geben….Irgendwas!!

Ich will den Gedanken nicht hinnehmen, dass ich nur ein einziges Leben lebe und es aber nicht so tue, wie ich es mir wünsche! Ich merke es jeden Tag und jeden Monat, vor allem nun im Winter. Mit dieser Tristess kann ich nicht umgehen, mir fehlt das Meer, mir fehlt diese Weite, und mir fehlen auch meine Freunde dort. Einfach alles! Liebes Schicksal, sei gnädig mit uns 😦

Auch für meinen Sohn fänd ich das schön, egal wie, wenn auch nur temporär, ihm würden sich zwei/dreisprachig viele Türen öffnen. Tja, das sind alles so im Moment Gedankenspielereien. Risiken gehen wir erstmal keine ein, erst wieder wenn Noah ausgezogen ist ^^ Achja im Lotto gewinnen wäre auch wunderbar 🙂 Hui was wir da alles tun würden!

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Update: Deutschland

Lange ist es her, dass sich auf dieser Seite etwas getan hat. Ehrlich gesagt, ich weiß gar nicht, wie ich mit dieser Seite weiter verfahren soll….Was meint ihr denn? Bestehen bleiben soll sie definitiv, denn interessant wird es vielleicht noch für einige, die zufällig drauf stoßen.

Also nun mal zu uns, was gibt es neues. Wir haben nun 2 Monate in Berlin bei unseren Eltern gewohnt und eines steht ja mal fest: Dafür sind wir zu alt! Es ist zwar schön, Zeit mit seinen Eltern zu haben und das auch mal für länger und vor allem sind wir unendlich dankbar dafür, dass sie uns dort wohnen ließen, uns unterstützt haben wo sie nur konnten. Aber wir sind nun mal 29, wir sind nunmal verheiratet und vor allem haben wir uns ja im Vorhinein schon ein gemeinsames Leben aufgebaut, das wir lieben und das wir so brauchen. Das haben wir beide sehr schnell festgestellt. Auch, weil wir so wenig Zeit füreinander hatten und uns nicht einfach mal eben sehen konnten, wie und wann wir es wollten.

In den zwei Monaten hieß es anfänglich für Basti Jobsuche und Bewerbungsgespräche abgrasen, so gut es eben geht und er hatte schnell Erfolg. Er hat nun eine Arbeit in Jena gefunden. Hey, Thüringen. Punkt 1 war also schon mal geschafft, wir konnten uns wieder nach einer Wohnung in Erfurt umsehen. Das, was wir uns zu Anfang rausgesucht hatten, war natürlich schon vergeben also mussten wir uns weiter umschauen und sehen, dass der Wohnungsmarkt in Erfurt enorm schlecht ist. Wenn Wohnungen, dann Platte in Gruselgebieten. Das kam für uns nicht in Frage. Mit etwas Glück fand ich dann an einem Sonntag eine Wohnung, die uns gefiel und außerhalb von Erfurt lag. Denn dieses Mal wollten wir abgelegener und ruhiger, mehr in der Natur wohnen. Gleich am Montag riefen wir an und vereinbarten einen Termin für Dienstag. Die Wohnung gefiel uns super und wir sagten zu. Doch zuerst hieß es auch, die Konkurrenz auszuschalten. Natürlich nur mit Sympathie und den richtigen Unterlagen, nicht mit einem hintertückischen Plan^^ EInige Tage später bekamen wir die Zusage, wir waren so happy. Und auch ein Auto haben wir schnell gefunden, da Basti für die neue Arbeit dringend eines brauchte. Eines haben wir uns aber schon auf Teneriffa gesagt: Nie wieder ein altes Auto! Es wurde also eines, das 4 Jahre und 32.000 km hinter sich hatte und top in Schuss war- gekauft.

So langsam wurde uns das alles eigentlich recht mystisch, alles klappte plötzlich, schnell und gut. Warum nicht auch auf Teneriffa fragt man sich da….Man will ja schwer zugeben, dass das Leben in Deutschland leichter ist und vielleicht ist es eigentlich auch gar nicht das, was wir uns wünschen aber für die nächsten Jahre wird es erstmal das Schlauste sein. Denn wie eigentlich schon alle wissen, erwarten wir ja ein Baby und da muss alles sicher sein 🙂

Und von den deutschen Ämtern fang ich gar nicht erst an, es sei nur gesagt, dass ein dicker Beschwerdebrief in Arbeit ist. Einfach mal um mir Luft zu machen!

Wollt ihr sonst noch was wissen? 🙂

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Wie wird es wohl weiter gehen?

Tja, so recht schreiben wollte ich den Beitrag noch nicht, weil sich gar nicht so viel ergibt wie man gerne hätte. Im Moment warten wir sehnlichst darauf, dass der Januar endlich endet. Dann sind wir mit Arbeiten fertig, und können endlich mit allem anfangen, was notwendig ist. Schon jetzt sortieren wir immer mal wieder so einiges aus was weg kann. Denn diesmal müssen wir alles mitnehmen, mit einem Mal, was wir hierher gebracht haben. Alles was wir besitzen, landet in 5 Koffern. Ich denke aber, das sollte funktionieren. Schon weil wir unsere große DVD Sammlung kurzerhand von ihren voluminösen Hüllen befreit haben. Man muss sich wirklich Gedanken machen und wir werden auch demnächst schon Probe packen.

Meine Eltern kommen ja in einer Woche her, sie sollen auch schon 1-2 Koffer mitnehmen, damit wir nicht zu viel haben, mein Handgepäck ist ja schon der Hund. Einiges, das wir hier angeschafft haben, versuchen wir auch wieder zu verkaufen. Wir brauchen es nicht und auf dem Müll wäre es doch zu schade. Mal sehen, was wir alles los bekommen. (Braucht jemand einen Plastikweihnachtsbaum? 😀 ) Wenn dann meine Eltern endlich da sind, sollte die Zeit auch schneller vergehen. Wir werden mit ihnen viel unternehmen, ihnen unser noch jetziges zu Hause zeigen und sind gespannt, wie es ihnen gefallen wird. Ich beäuge das recht kritisch, da sie sehr Andalusien verwöhnt sind. Als Urlauber nimmt man Teneriffa immer noch ganz anders wahr, als wenn man hier lebt. Wir haben uns auch erst nach Monaten verliebt, dennoch bleibt immer Andalusien auf der 1. Da finden wir es herrlich. Ich würde sie also verstehen aber ich denke dennoch, wir werden es schon nett mit ihnen haben die paar Tage. Und dann sind es auch nur noch 6 Tage o_O

Wir haben uns auch nochmal ein Auto gemietet, damit wir für uns nochmal einige Touren machen können, Freunde besuchen und letztendlich stressfrei zum Flughafen fahren können, mit mal sehen wie vielen Koffern und dem Hund, der auch immer schnell merkt, wenn sich was verändert. Manchmal glaube ich, er hat Angst wir vergessen ihn^^Mal sehen, was wir dann alles noch unternehmen werden, wir werden uns hoffentlich wie Touristen fühlen und nochmal ein bisschen entspannen, vielleicht sogar Sonne tanken, bevor es wieder nach Deutschland geht. Wir freuen uns ja doch sehr drauf. Klar, erstmal die ganzen wichtigen Amtsgänge erledigen „Hallo, wir sind wieder da“. Und parallel läuft auch hier schon die ganze Zeit die Jobsuche für Basti. Mir ist wichtig, dass nun er am Zug ist, seine Karriere in Gang zu bringen. Ich hatte hier einen sehr guten Werdegang. Wenn er dann was findet (ehrlich gesagt sehe ich jetzt schon so einige gute Chancen und bin optimistisch aber verraten wird hier mal gar nix), kann ich mich anpassen, wo auch immer wir landen. Auch eine wichtige Frage, was?

Tja, wir kommen erstmal in Berlin an und unter, bei unseren Eltern. Auch die freuen sich doch mal wieder auf Zeit mit ihren Kindern, das war ja sehr rar die letzten Jahre. Wir beten und hoffen, dass das aber nicht länger als 1-2 Monate sein wird (Auch da bin ich optimistisch). Und dann?

Tja, das ist die große Frage. Beworben hat sich Basti in ganz Deutschland, klar, man muss ja alle Chancen nutzen um Fuß zu fassen. Aber unser Hauptziel ist und bleibt Thüringen, perfekt wäre wieder Erfurt. Wir fühlten uns dort schon recht wohl und wir müssten nicht bei allem bei 0 anfangen. Da kennen wir wenigstens die Örtlichkeiten etc. Warten wir es ab. Das Schlimme ist einfach, dass man einfach nicht weiß, wie die Zukunft aussieht und man kann von hier eben nicht alles vorbereiten. Man wird selten eingestellt, wenn man nicht persönlich vorsprach. Verständlich. Und dennoch schaut man nun doch einfach schon mal nach Wohnungen im Wunschort und da findet man Sachen/ Möglichkeiten, da träumt man sich weg.

Und apropos weg. Wir fürchten nun, dass zwar der Ort klappt, aber dann dieser Traum weg ist. Ja wir haben zu große Wünsche, so ist das leider. Aber es wäre perfekt, rentabel und einfach genial. Wenn man sieht, was möglich ist, klammert man sich schnell daran und zieht dann Vergleiche daran, wenn Nummer 1 weg ist. Klingt das verwirrend? Wir hatten mal einen Kunden im Immogeschäft, der fand ein Häuschen so unfassbar toll, konnte es aber nicht haben und hat alle darauf folgenden Angebote nur noch damit verglichen. Es wurde sein Maßstab. Nun, diese tolle Wohnung ist nun unser Maßstab :/

Da ich an Schicksal glaube, denke ich nicht, dass wir alles schaffen. Also sollten wir uns wenigstens auf den Ort konzentrieren, das wäre schon ein großer Gewinn. Und was ist da noch? Meine Mädels, ich freu mich so auf meine Freunde! Die fehlten einem hier doch sehr, in vielen Lebenslagen, auch wenn Internet heutzutage einiges möglich macht. Ich will an ihrem Leben teilhaben, und das sollen sie natürlich auch an meinem. Genauso wie die Familie. Es ist schon hart genug, dass meine Schwester so weit weg ist, da ist Teneriffa keine Hilfe. Flüge immer sehr teuer und dann über 5 Std Flug. Man sieht es ja an meinen Eltern, sie schaffen es jetzt zum ersten Mal seit 2 Jahren. Das ist mir zu wenig. Es wird so einige Vorteile geben, zurück zu gehen. Noch einiges gibt es hier, an das wir uns nicht gewöhnen konnten. Und klar wird uns das Leben hier dennoch fehlen. Hat beides einfach seine guten und schlechten Seiten. Aber Teneriffa hat für uns keine Zukunft, die Krise trägt auch dazu bei. 2014 war mitunter das schlechteste Jahr.

Wir werden schon sehen, wo wir landen und „Wenn es das nicht ist, ist es irgend etwas anderes“ (Elizabethtown).

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Coming soon

Einige warten schon begierig darauf, mehr zu erfahren. Wenn ich wieder Ruhe und Zeit habe, erwartet euch hier ein neuer Beitrag über den Start ins neue Jahr, über die Zeit, die wir verbringen bevor wir die Rückreise nach Deutschland antreten und was uns dort erwartet. Seid gespannt 😉

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Ein Eltzel fiel ein- Weihnachten auf Tene

Für eine Woche, über Heilig Abend, kam meine liebste Schwester aus Irland zu Besuch. Sie sollte bei uns wohnen, so konnte sie immer noch weiter von zu Hause arbeiten.

Sie kam Sonntag Vormittag an, rauschte mit ihrem Mietwagen nach Puerto und sackte uns wieder ein. Erster „Ausflug“ wurden Ikea und Decathlon. Shopping, klar muss sein im Urlaub. Mal ordentlich Geld ausgeben und das schon am ersten Tag. Auch die Stadt besuchten wir abends und ließen den Tag ausklingen. Zum Abschluss holten wir uns einen Döner. Echt nicht der Rede wert.

Die Woche über musste sie 3 Tage arbeiten, die Zeit haben Basti und ich für uns genutzt, einiges in der Stadt erledigt und bisschen länger geschlafen. Ansonsten waren wir dann nach Feierabend gern mal unterwegs, Shoppen oder rumtingeln und dann waren auch schon die Weihnachtstage da.

Am 24. haben wir uns ins Auto  geschmissen und sind drauf los, wohin? Tja, erinnert ihr euch an den abgebrochenen Ausflug dank kaputtem Auto? Wir hatten damals einiges verpasst und das wollten wir nun nachholen. Wir suchten uns eine nette Strecke und los ging es. In La Laguna haben wir uns trotz oder gerade dank Navi total verfahren und kamen einfach nicht raus, weil einiges gesperrt war. Irgendwann ignorierten wir dann Madame Navi und fuhren nach Santa Cruz, dort konnten wir uns besser orientierten und schafften es ins Anagagebirge. Ich sag euch das ist ein unfassbar beeindruckendes Gebiet. Herrlich kurvige Straßen führen auf die Berge hinauf, es bietet sich einem ein atemberaubendes Natur- und Lichtschauspiel.

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Und auch die Aussicht zum Meer war herrlich zu betrachten. Von da an ging es aber auch schon wieder bergab, denn wir wollten uns die Strände ansehen. Von da konnte man die berühmten Los Roques de Anaga ansehen. Einige Kilometer weiter wollten wir nach El Draguillo doch eine sehr unnett wirkende Straße ließ uns stutzen. Ein Schild verwies auf das „Nicht Befahren“ und Basti und ich wollten eher nicht weiter. Meine Schwester hätte das jedoch sofort getan. Naja so unbefestigt und dreckig, direkt am Abgrund in den Tod haben wir es dann doch lieber gelassen. Im Ort Benijo gab es ein kleines Restaurant namens El Frontón. Wir oderten uns lecker Fisch und genossen das gute Essen bei, logo, Meeresblick.

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Da natürlich noch Telefonate mit der Familie ausstanden, beschlossen wir so langsam zurück zu fahren. Auf dem Rückweg fuhren wir nochmal an dem Aussichtspunkt vorbei, an dem damals unser Auto krepierte. Es war erstaunlich leer und leider auch nichts zu sehen denn es herrschte Calima. Nur ein Mann stand da und bastelte mit Naturmaterialien rum. Summa summarum hat er uns irritierend zugeredet, sich mit meiner Schwester verlobt und uns beschenkt….Es war sehr irritierend.

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Zu Hause angekommen kochten wir das am Vortag bereits vorbereitete Essen für den Heiligen Abend. Es schmeckte herrlich. Für alle, die es nicht wissen. In unserer Familie gibt es traditionell Bockwurst, Sauerkraut, Kartoffeln und Rosinensauce dazu Senf. Irre lecker, auch wenns eklig klingt. Unser Plastikweihnachtsbaum und die vielen Lichterketten schafften ein winziges Weihnachtsklima.

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Am Tag darauf begaben wir uns in ein deutsches Café (in dem ich mal Probe gearbeitet habe) und gönnten uns wohlschmeckenden Weihnachtskuchen. Der Tag verlief um einiges ruhiger, wir tingelten nochmal durch die Stadt. Abends gab es das 1. Weihnachtsfeiertagsessen, gefülltes Hühnchenfilet, Knödel und Birnengrünkohl.

Zum Freitag mussten meine Schwester und ich arbeiten. Völlig unspektakulär gingen wir abends Essen, beim Thai und freuten uns auf unseren Ausflug in den Siam Park. Den machten wir dann am Samstag, wie immer hatten wir dort viel Spaß und wurden zudem von der Sonne geküsst. Da es der letzte Abend war, gingen wir nochmal essen. Im Tambo, dem besten  Fischrestaurant von Puerto. Der Tag ging zu Ende und somit auch die Woche mit meiner Schwester. Es ist immer wieder ein derber Schlag, Abschied nehmen gefällt mir gar nicht. Die Unwissenheit wann man sich wieder sieht, macht es nur schmerzlicher.

Fazit dieser Woche für mich: Wir haben diese Woche fast wie Urlaub genossen, Ausflüge gemacht, einige Restaurants besucht und so weiter. Und trotzdem muss ich sagen ich bin froh, dass wir gehen werden. Vor noch einem Jahr half uns so eine Zeit, die Insel wieder zu lieben und zu kämpfen. Doch diesmal ist es vollkommen richtig und in Ordnung. Am selben Tag (Abreise meiner Schwester) buchten wir die Flüge nach Deutschland- One Way.

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